Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Koalitionsvertrag formuliert auch Ziele für Pflegekinderhilfe und Adoption

Wir freuen uns sehr, dass einige unserer Forderungen Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben!

  • Die  Anrechnung  von  Schüler-  und Studentenjobs von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II 2542 sowie Pflege- oder Heimkindern soll entfallen. (Zeile 2541)
  • Heim- und Pflegekinder sollen eigene Einkünfte komplett behalten können. (Zeile 3304)
  • Pflegeeltern von Kindern mit Behinderungen wollen wir besonders unterstützen. (Zeile 3305)
  • Wir  wollen  die  Kinderrechte  ausdrücklich  im  Grundgesetz  verankern  und  orientieren  uns  dabei maßgeblich  an  den  Vorgaben  der  UN-Kinderrechtskonvention. (Zeile 3279)
  • Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtliche Mütter des Kindes, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Ehe soll nicht ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderjähriger Kinder sein. (Zeile 3392)
 
Bis zum Jahresende: PFAD Broschüren zu reduzierten Staffelpreisen

Bis Ende 2021 sind unsere PFAD Broschüren wieder zu Sonderkonditionen erhältlich. Damit können Jugendämter, Freie Träger sowie Pflege- und Adoptivfamilien-Gruppen ihre Pflege- und Adoptiveltern sowie Bewerber*innen günstig mit praxisnahen Informationsschriften ausstatten.

Zu vergünstigten Staffelpreisen sind folgende Broschüren erhältlich:

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PFAD Fachzeitschrift 4/2021: "Gute Begleitung für junge Erwachsene"

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:
Bei der Arbeit am vorliegenden Heft haben wir uns damit befasst, was eine „gute“ Begleitung in die Verselbstständigung für junge Menschen ausmacht, die in Pflege- und Adoptivfamilien oder in Heimerziehung aufgewachsen sind.

Wie muss diese aussehen, damit sie von ihnen selbst als hilfreich und angemessen empfunden wird?

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

 
Umfrage: Schule nach Corona - Was brauchen (Pflege- und Adoptiv)-Kinder?

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die langen Zeiten der Lockdowns und des Homeschoolings verändert.

Immer mehr Studien warnen vor massiven Auswirkungen auf Sozialisation, Bildung, physische und psychische Gesundheit von Heranwachsenden. Was brauchen Pflege- und Adoptivkinder in dieser Situation?

Im Rahmen unseres PFAD Jahresthemas "Schule als sozialer Ort" bitten wir Sie, uns dazu sechs kurze Fragen zu beantworten.
Herzlichen Dank!

zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/SchulenachCorona/

 
PFAD Wahlprüfsteine - Antworten der Parteien

Die PFAD Wahlprüfsteine „Pflegefamilien – eine unverzichtbare Ressource für die Jugendhilfe“, die wir an die Bundestags-Kandidatinnen und -Kandidaten gerichtet hatten (wir berichteten), haben wir in verkürzter Form (aufgrund technischer Vorgaben der Parteien) auch den Parteien mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt.

Hier ihre Antworten:

 

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Bundestagswahl 2021: Mehr als 300 Politiker*innen wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinderrechte einsetzen

Über 300 Kandidat*innen für die Bundestagswahl wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinder und ihre Rechte einsetzen und als #KinderrechteChampion in den neuen Bundestag ziehen.

Die Kampagne #KinderrechteChampion wurde von zehn Kinderrechtsorganisationen gestartet, um die Kinderrechte bei der Bundestagswahl auf die Agenda zu setzen und langfristig zu stärken. Die Kampagne geht auch über den Wahltag hinaus: Bundestagskandidat*innen und Abgeordnete des neuen Bundestages können sich der Aktion anschließen, um sich im neu gewählten Bundestag für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. unterstützt die Kampagne.

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Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik

Im Sommer veröffentlicht das Statistische Bundesamt Wiesbaden regelmäßig die aktuellen Daten zu Adoptionen. Dabei ist als Trend ein Rückgang bzw. eine Stagnation der adoptionsbedürftigen Kinder auf ziemlich niedrigem Niveau erkennbar. Auch die absolute Zahl der Adoptionsbewerber ist rückläufig.

Damit sinkt die Anzahl der zur Auswahl stehenden Bewerber auf einen historischen Tiefstwert von 4 Bewerberpaaren pro Kind. Gleichzeitig steigt die Anzahl von Stiefkindadoptionen auf 65,13 %.

Näheres dazu erklärt unsere Pressemitteilung vom 19.07.2021 "Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik"

 
Kinder- und Jugendstärkungsgesetz modernisiert Jugendhilfe

Wir freuen uns, dass das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz endlich die letzte Hürde genommen hat und der Bundesrat am 07.05.21 zugestimmt hat.
An dieser lange erwarteten und notwendigen Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe wurde insgesamt acht Jahre lang gearbeitet. Die Belange der Pflegekinder waren von Anfang an ein wichtiger, aber auch umstrittener Teil dieser Reform.
PFAD setzte sich die gesamte Zeit über intensiv für notwendige Verbesserungen in der Pflegekinderhilfe ein. Wir brachten uns engagiert ein im Dialogprozess "Mitreden-Mitgestalten" und maßgeblichen Fachgremien. Wir führten zahlreiche Gespräche mit Fachpolitiker*innen der verschiedenen Fraktionen und sehen, dass wir – zusammen mit anderen Fachorganisationen – viel Gutes erreicht haben.

Drei wichtige Neuerungen für Pflegekinder:

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PFAD kritisiert: Vier Euro Rente sind nicht „angemessen“!

Pflegefamilien sind eine wichtige Ressource der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Einsatz für belastete und vorgeschädigte Kinder und Jugendliche eröffnet diesen die Chance, in der Geborgenheit und Verlässlichkeit einer anderen Familie aufwachsen zu können. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. setzt sich dafür ein, dass dieser wertvolle Dienst an unserer Gesellschaft durch einen reellen Beitrag zur Rentenversicherung gesichert und gewürdigt wird. Die meisten Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – unterbrechen ihre Berufstätigkeit zeitweise und nicht selten auch für lange Zeit zugunsten der Erziehung betreuungsintensiver Kinder. Deshalb ist die Bereitschaft Pflegefamilie zu werden unmittelbar mit der Altersvorsorge der Pflegeeltern verbunden.

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Aktualisierte Broschüre: "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber"

Mit unserer neu aufgelegten Broschüre "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber" geben wir eine übersichtliche Einführung in die Möglichkeiten, einem Pflegekind auf gewisse Zeit oder auf Dauer ein neues Zuhause zu bieten.

Wir zeigen die verschiedenen Formen der Vollzeitpflege auf, geben einen Überblick über relevante gesetzliche Bestimmungen sowie finanzielle Leistungen und stellen die Aufgaben von Jugendamt und Pflegeeltern vor.

Ziel ist, Pflegeeltern und Bewerber*innen um ein Pflegekind Orientierungshilfe und einen realistischen Einblick in diese verantwortungsvolle Aufgabe zu geben. Sie sollen als informierte und selbstbewusste Partner*innen der Jugendhilfe an der kindgerechten Ausgestaltung des Pflegeverhältnisses mitwirken können.

Das gedruckte Heft kostet 3 Euro zuzüglich Versandkosten. Als pdf kann die Publikation für 2 Euro erworben werden.

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Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Pflege- oder Adoptivfamilien aufwachsen dürfen. Denn Kinder brauchen Familie!
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