Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik

Im Sommer veröffentlicht das Statistische Bundesamt Wiesbaden regelmäßig die aktuellen Daten zu Adoptionen. Dabei ist als Trend ein Rückgang bzw. eine Stagnation der adoptionsbedürftigen Kinder auf ziemlich niedrigem Niveau erkennbar. Auch die absolute Zahl der Adoptionsbewerber ist rückläufig.

Damit sinkt die Anzahl der zur Auswahl stehenden Bewerber auf einen historischen Tiefstwert von 4 Bewerberpaaren pro Kind. Gleichzeitig steigt die Anzahl von Stiefkindadoptionen auf 65,13 %.

Näheres dazu erklärt unsere Pressemitteilung vom 19.07.2021 "Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik"

 
Einrichtung oder Pflegefamilie – was bedeutet der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetz

Mit dem KJSG wurde erstmals im SGB VIII der Versuch unternommen, eine einheitliche Bestimmung für Einrichtungen zu finden. Damit sollte Leistungserbringung im familiären Rahmen besser strukturiert werden und Pflegefamilien von Einrichtungen der Heimerziehung sowie Kindertagespflege und Kleinsteinrichtungen besser zu unterscheiden sein.  Die PFAD Fachinfo vom 05.07.2021 erklärt, was der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetz bedeutet.

 
Kampagne #Kinderrechte-Champion: PFAD macht mit!

PFAD beteiligt sich an der Kampagne #Kinderrechte-Champion des Netzwerks Kinderrechte!

Um die Kinderrechte bei der Bundestagswahl 2021 auf die Agenda zu setzen, mobilisieren wir Bundestagskandidat*innen dafür #Kinderrechte-Champion zu werden. Die Politiker*innen können sich öffentlich zu den Kinderrechten bekennen und sollen sich für folgendes einsetzen:
1. Beteiligung von Kindern fördern.
2. Investitionen in Bildung stärken.
3. Kinderarmut und Ungleichheit bekämpfen.

Kampagnen-Website: www.kinderrechtechampion.de

 
PFAD Fachzeitschrift 2/2021: "Fördern, ohne zu überfordern"

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:
"Kinder und Jugendliche zu fördern ist Pflege- und Adoptiveltern ein großes Anliegen. Besonders während der Pandemie, die uns nun schon so lange begleitet, wird das immer schwieriger. Wie erhalte ich den Kindern ihre Neugierde auf Neues und Wissenswertes und die Lust am Lernen? Kinder und Jugendliche, aber auch sich selbst dabei nicht zu überfordern, dafür plädieren drei anregende Fachartikel."

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

 
Kinder- und Jugendstärkungsgesetz modernisiert Jugendhilfe

Wir freuen uns, dass das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz endlich die letzte Hürde genommen hat und der Bundesrat am 07.05.21 zugestimmt hat.
An dieser lange erwarteten und notwendigen Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe wurde insgesamt acht Jahre lang gearbeitet. Die Belange der Pflegekinder waren von Anfang an ein wichtiger, aber auch umstrittener Teil dieser Reform.
PFAD setzte sich die gesamte Zeit über intensiv für notwendige Verbesserungen in der Pflegekinderhilfe ein. Wir brachten uns engagiert ein im Dialogprozess "Mitreden-Mitgestalten" und maßgeblichen Fachgremien. Wir führten zahlreiche Gespräche mit Fachpolitiker*innen der verschiedenen Fraktionen und sehen, dass wir – zusammen mit anderen Fachorganisationen – viel Gutes erreicht haben.

Drei wichtige Neuerungen für Pflegekinder:

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Appell: Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!

Nach jahrelangem Ringen gibt es einen Entwurf zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Allerdings ist die gefundene Formulierung keine Stärkung der Kinderrechte.

Gemeinsam mit über 100 Organisationen – darunter auch der PFAD Bundesverband – fordert das Netzwerk Kinderrechte die Bundestagsfraktionen und Bundesländer auf, sich auf ein Gesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird.

zum Appel „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ vom 26.03.2021

 
PFAD kritisiert: Vier Euro Rente sind nicht „angemessen“!

Pflegefamilien sind eine wichtige Ressource der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Einsatz für belastete und vorgeschädigte Kinder und Jugendliche eröffnet diesen die Chance, in der Geborgenheit und Verlässlichkeit einer anderen Familie aufwachsen zu können. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. setzt sich dafür ein, dass dieser wertvolle Dienst an unserer Gesellschaft durch einen reellen Beitrag zur Rentenversicherung gesichert und gewürdigt wird. Die meisten Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – unterbrechen ihre Berufstätigkeit zeitweise und nicht selten auch für lange Zeit zugunsten der Erziehung betreuungsintensiver Kinder. Deshalb ist die Bereitschaft Pflegefamilie zu werden unmittelbar mit der Altersvorsorge der Pflegeeltern verbunden.

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Aktualisierte Broschüre: "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber"

Mit unserer neu aufgelegten Broschüre "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber" geben wir eine übersichtliche Einführung in die Möglichkeiten, einem Pflegekind auf gewisse Zeit oder auf Dauer ein neues Zuhause zu bieten.

Wir zeigen die verschiedenen Formen der Vollzeitpflege auf, geben einen Überblick über relevante gesetzliche Bestimmungen sowie finanzielle Leistungen und stellen die Aufgaben von Jugendamt und Pflegeeltern vor.

Ziel ist, Pflegeeltern und Bewerber*innen um ein Pflegekind Orientierungshilfe und einen realistischen Einblick in diese verantwortungsvolle Aufgabe zu geben. Sie sollen als informierte und selbstbewusste Partner*innen der Jugendhilfe an der kindgerechten Ausgestaltung des Pflegeverhältnisses mitwirken können.

Das gedruckte Heft kostet 3 Euro zuzüglich Versandkosten. Als pdf kann die Publikation für 2 Euro erworben werden.

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Empfehlungen zum Umgang mit Pflegekindern und ihren Familien

Die Corona-Krise hat großen Einfluss auf die Pflegekinderhilfe. Je nach aktueller Rechtslage im Bund und in den Ländern müssen Umgangskontakte von Pflegekindern mit ihren Eltern an die jeweilige Situation angepasst werden.

Der PFAD Bundesverband hat deshalb Empfehlungen zum Umgang für Pflegekinder und ihre Familien (pdf) zusammengestellt.

 

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Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Pflege- oder Adoptivfamilien aufwachsen dürfen. Denn Kinder brauchen Familie!
Werden Sie Mitglied im PFAD Verband, dem Zusammenschluss von Pflege- und Adoptivfamilien, ihren Ortsgruppen und -vereinen und engagierten Fachkräften.

Antrag auf Einzelmitgliedschaft (pdf)
Antrag für Institutionen (pdf)
Antrag auf Gruppenmitgliedschaft (pdf)

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