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PFAD Fachzeitschrift 1/2020: "Entlastung gehört dazu!"

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
"Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.
Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören."

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Ein neues Jahrzehnt – neue Chancen für alle Kinder und Jugendlichen

Bei unserem Neujahrsempfang am 10.02.2020 in Berlin suchten wir das Gespräch mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus Politik, Jugendhilfe, Justiz und Forschung über das anstehende neue Jahrzehnt und die neuen Chancen, die es für alle Kinder und Jugendlichen bringen soll.

Durch das Unwetter und die damit verbundene schlechte Verkehrssituation bekamen wir leider einige kurzfristige Absagen, doch tat das dem interessanten und regen Austausch zwischen den anwesenden Gästen und dem PFAD Bundesverband keinen Abbruch.

Wir stellten vor, was unseren Verband in 2019 bewegt und beschäftigt hat und welche Ziele wir im aktuellen Prozess der SGB VIII- und Adoptionsrechtsreform verfolgen. Aus ihrer Praxis brachten die Gäste weitere wichtige Diskussionspunkte ein.

zum Vortragstext über unsere Zukunftsvisionen für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe

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Korrektur des PFAD Newsletters vom 20. Januar

In unserem Newsletter vom 20. Januar haben wir versehentlich auf drei Fortbildungen der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes hingewiesen, die bereits im letzten Jahr stattfanden:

  • „Verhaltensauffälligkeiten von Adoptiv- und Pflegekindern – Erklärung und Hilfen“ am 02.02.2019 in Trier
  • „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“ am 09.02.2019 in Karlsruhe
  • „Bindungstheorie und -problematik: Was brauchen Pflegekinder im Alltag?“ am 16.02.2019 in Oldenburg

Die nächsten Termine für 2020 der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes sind stattdessen:

  • 01.02.2020 in Anklam: „Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern“
  • 17.02.2020 in Holzminden: „Den Alltagskonflikten die Schärfe nehmen“
  • 22.02.2020 in Magdeburg: „Rechte und Pflichten von Pflegeeltern – Aktuelle Rechtsprechung und Reformbedarf “
  • 29.02.2020 in Birkenfeld: „Verhaltensauffälligkeiten von Adoptiv- und Pflegekindern - Erklärung und Hilfen“
  • 07.03.2020 in Leipzig: „Pflegekinder alkoholabhängiger Mütter, FAS – Syndrom“
  • 14.03.2020 in Düsseldorf: „Pflege- und Adoptivkinder in der Schule“ – Teil 1
  • 21.03.2020 in Celle: „Wenn Adoptiv – und Pflegeeltern an ihre Grenzen stoßen“

Nähere Informationen dazu finden Sie auf www.stiftung-pflegekind.de.
Wir entschuldigen uns und hoffen, keine Verwirrung gestiftet zu haben.

 
PFAD Fachzeitschrift 4/2019: "Pflege und Adoption in der Literatur"

Cover von PFAD 4/2019Mit „Pflege und Adoption in der Literatur“ beschäftigt sich Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
„In dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit in die Welt der Literatur. Jeder findet hier anregende, unterhaltsame und informative Bücher, die begeistern, trösten und neue Einsichten vermitteln.
Die Rückmeldungen zu unserer kleinen Umfrage: „Welche Bücher haben Ihnen dabei geholfen, Ihren Kindern das Thema Pflege-/Adoptivkind-Sein nahezubringen oder Ihre Jugendlichen zu motivieren, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?“ enthalten eine Menge Anregungen, um passenden Lesestoff zu finden.
Birgit Lattschar stellt die Bewältigung schwieriger Themen mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Ein Lebensbuch kann hierbei sehr hilfreich sein.
Das Löwenzahn-Biografieprojekt wird von Corinna Hops vorgestellt. Sie unterstützte ehemalige Pflegekinder dabei, die eigene Biografie aus dem persönlichen Lebensweg zu erstellen.
Rainer Rudloff macht uns aus seiner Erfahrung als Vorleser auf die positive Wirkung von Geschichten für Kinder und Jugendliche aufmerksam. Mit seiner Bücherauswahl gibt er uns Denkanstöße und fördert die Lesebegeisterung bei seinem jungen Publikum.

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Das Recht auf eine Familie, Fürsorge und ein sicheres Zuhause

In seiner Pressemitteilung anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte weist das Statistische Bundesamt (Destatis) auch auf das Recht auf eine Familie, Fürsorge und ein sicheres Zuhause hin. Dazu wurden einige Daten zusammengestellt:

Wird ein Kind vorübergehend oder dauerhaft von seiner Familie getrennt, sichert die Kinderrechtskonvention den Betroffenen verschiedene alternative Formen von Betreuung zu:

  • So waren 95.000 Kinder oder Jugendliche im Jahr 2018 in einem Heim untergebracht.
  • Weitere 81.400 Kinder oder Jugendliche lebten in einer Pflegefamilie, darunter 28 % in Verwandten- und 72 % in Fremdpflege.

Können, dürfen oder wollen die Eltern das Kind nicht selbst groß ziehen, besteht – sofern dies dem Kindeswohl dient – die Möglichkeit einer Adoption:

  • Von den rund 3.700 Adoptionen im Jahr 2018 wurde der Großteil (61 %) von Stiefeltern vorgenommen.
  • In 171 Fällen (5 %) handelte es sich um eine internationale Adoption.
 
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