Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
PFAD Bayern befragt Datenschutzbeauftragten zur Erhebung von Gesundheitsdaten im Rahmen der Vollzeit
Der Tod des 11-jährigen Pflegekindes Chantal in Hamburg zeigte auch bundesweit Auswirkungen. Nicht nur in Hamburg reagierte die Jugendhilfe mit der Einrichtung neuer Kontrollinstrumente zur Überwachung von Pflegeeltern.

Der PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern nahm in Zusammenarbeit mit einem seiner Ortsvereine eine entsprechende Aktion eines bayerischen Jugendamtes zum Anlass, eine Überprüfung durch den Bayerischen Datenschutzbeauftragten sowie das Landesjugendamt in die Wege zu leiten.
Das betreffende Jugendamt wollte im März 2012 – mit ausdrücklichem Hinweis auf den „Fall Chantal“ – eine routinemäßige und weitreichende Erhebung von Gesundheitsdaten bei allen Pflegeeltern in seinem Zuständigkeitsbereich einführen, die auch eine Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht enthielt.

Im November unterrichtete der bayerische Datenschutzbeauftragte den PFAD FÜR KINDER Landesverband Bayern von seiner Rechtsauffassung, die über das Landesjugendamt den bayerischen Jugendämtern zur Kenntnis gegeben werden wird und auch über Bayern hinaus von Interesse sein wird.

Antwort des Bayerischen Landesbeauftragte für den Datenschutz:
Erhebung von Gesundheitsdaten im Rahmen der Vollzeitpflege (pdf)

Quelle: PFAD FÜR KINDER Bayern e.V.
 
Startseite | Impressum | Sitemap