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Ländergremium II des PFAD Verbandes "Die Position des Vormundes im Hilfesystem" am 12.11. in Berlin
"Mein Pflegekind hat einen Vormund - Die Position des Vormundes im Hilfesystem" ist der Titel des Ländergremium II des PFAD Bundesverbandes am 12.11. in Berlin.

Im Jahr 2009 lebten 57.452 Kinder und Jugendliche in Hilfen zur Erziehung in Vollzeitpflege. Davon gab es bei 26.296 einen vollständigen oder teilweisen Sorgerechtsentzug. Dies bedeutet, dass 46,5 % der in Pflegefamilien lebenden unter 18-Jährigen unter Pflegschaft /Vormundschaft standen.

Die ehrenamtliche Vormundschaft / Pflegschaft von Pflegeeltern für ihre Pflegekinder ist sehr selten. Demzufolge ist es besonders wichtig im Interesse der betroffenen Kinder und Jugendlichen eine gelingende Kommunikation zwischen Vormund und Pflegeeltern zu entwickeln. Mit dem Gesetzesentwurf zur Vormundschaft wird ein regelmäßiger Kontakt zwischen Vormund und Mündel verbindlich festgelegt. Bisher waren Vormünder in Pflegefamilien oder auch Einrichtungen nach §34 SGB VIII nur selten vor Ort. Das gesamte Hilfesystem steht vor einer neuen Herausforderung.

In einem ersten Part beschäftigen wir uns mit den neuen Herausforderungen. Pflegeeltern und Vormünder berichten über ihre Erfahrungen. Gemeinsam entwickeln wir Kriterien, wie Kommunikation und Zusammenarbeit gelingen kann. Die ehrenamtliche Vormundschaft von Pflegeeltern für Pflegekinder soll ebenfalls in die Diskussion einbezogen werden.

Die PFAD Ländergremien dienen der Kontaktpflege zwischen den PFAD Landesverbänden und Landesgruppen und greifen zur fachlichen Weiterbildung zweimal jährlich ein zentrales Thema auf.

Veranstaltungsflyer

 
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