Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Ausgestaltung der Pflegekinderhilfe in Zeiten der Corona Pandemie

PFAD Info vom 31.03.2020:

Besondere Zeiten erfordern besonderes Handeln. So gibt es mehrere Themenbereiche, die insbesondere für Pflegefamilien in Zeiten der Corona Pandemie wichtig sein können. Aktuell (Ende März 2020) ändern sich fast täglich die Empfehlungen der Bundesregierung zum Umgang in Zeiten der Pandemie. Gleichzeitig haben viele Bundesländer eigene Regelungen aufgestellt, die die bundesweiten Regeln ergänzen und landesspezifisch untersetzen. Im Folgenden geht es um die bundesweiten Empfehlungen. Ja, es sind überwiegend Empfehlungen. Jugendhilfe ist eine einzelfallspezifische Hilfe, so ist es möglich, dass bei besonderen Bedarfen auch von der allgemeinen Empfehlung abgewichen werden kann. Themen, die ich für Pflegefamilien für besonders bedeutsam halte, sind: Umgang/Kontakt mit Personen außerhalb der Familie, einschließlich Vormund; Hilfeplanung, Fortführung oder ergänzende Hilfen, Notbetreuung für Pflegekinder; Unterstützung und Entlastung trotz Kontakteinschränkung, finanzielle Hilfen für Familien mit Pflegekindern.

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Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Pflegekinderhilfe

PFAD Info vom 18.03.2020:

Die Regelungen aufgrund des Corona-Virus haben weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung.
Neben Hygienemaßnahmen ist die Einschränkung der sozialen Kontakte das wichtigste Instrument  in der Bekämpfung der Pandemie.
Wir geben Antworten auf einige Fragen, die Auswirkungen auf Kontakte im Rahmen der Pflegekinderhilfe betreffen:

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Neue PFAD Broschüre: "Und dann blieb Leon bei uns"

Viele Kinder sind ab und an bei ihren Großeltern oder anderen Verwandten zu Besuch. Manche Kinder wachsen sogar bei ihnen auf. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Kind nicht bei seinen Eltern, sondern anderen Personen aus seinem unmittelbaren verwandtschaftlichen Umfeld lebt.

In unserer neuen Broschüre „Und dann blieb Leon bei uns“ werden typische Konstellationen dargestellt, wie es zu Verwandtenpflege kommt.

Wir beantworten u.a. Fragen zur Unterhaltssicherung und dazu, ob Verwandtenpflege auch eine Hilfe zur Erziehung sein kann. Wir erklären, welche Erwartungen ein Jugendamt hat und wer welche Anträge stellen darf.

Die Broschüre kann zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten bestellt werden beim PFAD Bundesverband: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
LV Niedersachen tritt dem PFAD Bundesverband bei!

Wir freuen uns sehr über die Aufnahme des Landesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien Niedersachsen e.V. und seiner Ortsvereine und -gruppen in den PFAD Bundesverband. Der Beitritt war auf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes am 25.01.2020 in Delmenhorst einstimmig beschlossen worden.

Unsere bisherigen niedersächsischen Vereine Pfeil Harburg und S.I.P.A. Stade schließen sich dem PFAD Landesverband Niedersachsen an, sodass die PFAD Verbandsfamilie nun um einen geeinten, sehr aktiven und erfahrenen Landesverband in Niedersachsen verstärkt wird.

Wir gratulieren dem neu gewählten Vorstand ganz herzlich und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!

 
Anhörung zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz

Bei der öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am 02.03.2020 war unsere Fachreferentin Dr. Carmen Thiele als Sachverständige geladen und trug die Position des PFAD Verbandes zum geplanten Adoptionshilfe-Gesetz vor.

Die gesamte Anhörung sowie alle Stellungnahmen können auf der Website des Bundestages angesehen werden.

 
Neue PFAD Broschüre: „Pflegekinder werden erwachsen“

Wenn Pflegekinder erwachsen werden, kann das ganz unterschiedlich verlaufen. Auf fast 50 Seiten der neuen PFAD Broschüre „Pflegekinder werden erwachsen“ werden nahezu alle möglichen Varianten beschrieben.

  • Welche Sozialleistungen stehen jungen Menschen zu – und wie beantragt man sie?
  • Das Pflegekind adoptieren? Die Adoption von Volljährigen, einschließlich der Volljährigenadoption mit den Wirkungen der Minderjährigenadoption wird als eine Option im Rahmen der Verselbstständigung behandelt.
  • „„Wie können sich Eltern neu organisieren, wenn Kinder flügge werden?

Zu diesen und vielen anderen Fragen finden Sie hier gute Informationen und praktische Anregungen.
Zu bestellen zum Preis von 3 Euro plus Versandkosten beim PFAD Bundesverband: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Willkommen im Team, Kea!

Wir freuen uns, über die nächsten Wochen Unterstützung von einer engagierten Praktikantin zu bekommen, die sich hier selbst vorstellt:

Hallo! Ich bin Kea, 20 Jahre alt und studiere Politik und Gesellschaft an der Katholischen Universität in Eichstätt. Nach meinem Studium möchte ich gerne für eine NGO arbeiten, die sich für Menschenrechte bzw. Kinderrechte einsetzt. Die Arbeit von PFAD liegt mir besonders am Herzen, da meine Eltern selber Pflegekinder aufnehmen und ich so mit dem Thema in meiner Jugend konfrontiert war. Aufgrund der positiven und leider auch negativen Erfahrungen möchte ich mich grade für diesen Bereich einsetzen und helfen, diesen Kindern eine Stimme zu geben. Ich arbeite während meines Praktikums in der Öffentlichkeitsarbeit mit, besuche Veranstaltungen und bekomme so einen möglichst realitätsnahen Eindruck von der Arbeit einer Lobby.

Ich hatte das Glück in einer Familie aufzuwachsen und möchte dies auch allen anderen ermöglich, denn jedes Kind hat ein Recht auf Familie.

 
PFAD Fachzeitschrift 1/2020: "Entlastung gehört dazu!"

Entlastung gehört dazu!“ fordert Ausgabe 4/2019 der PFAD Fachzeitschrift für die Pflege- und Adoptivkinderhilfe.

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner:
"Unsere erste Ausgabe in diesem Jahrgang steht unter der Überschrift „Entlastung gehört dazu!“ und passt vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr. Möglicherweise wollen sie stärker die Balance halten zwischen dem Paarsein, dem Elternsein, Ihrem sozialen Engagement und nicht zuletzt auch dafür sorgen, dass Sie selbst nicht zu kurz kommen.
Unsere Zusammenstellung interessanter Artikel weist auf die Vielfalt möglicher Hilfen hin, die Pflege- und Adoptiveltern brauchen, um ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gerecht zu werden. Nicht alles wird überall angeboten. Setzen Sie sich bei Ihrem Jugendamt oder freien Träger für die passende Entlastung für Ihre Familie ein.
Vielen Dank an alle Pflege- und Adoptiveltern, die mit der Teilnahme an unserer Umfrage bereit waren, ihre Erfahrungen mit Entlastungsangeboten an eine breite Leserschaft weiterzugeben. Viele Wünsche sind noch nicht überall realisiert. Sie zeigen auf, was Pflegeeltern brauchen, um Überlastungen vorzubeugen. Ob Hilfe und Entlastung bei der Adoptiv- und Pflegefamilie ankommen, hängt vom Angebot und von der Art des Anbietens ab. Familien wollen selbst entscheiden, welche Unterstützung sie für notwendig erachten und diese dann auch nutzen. Bei der stetigen Suche der Jugendämter nach geeigneten Pflegeeltern liegt es auf der Hand, dass Entlastungen zu den Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe gehören."

zu Inhaltsangabe und Editorial
näheres zur PFAD Fachzeitschrift

 
PFAD Bundesverband plädiert für Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern
ImageEine Fallgeschichte verdeutlicht, weshalb sich viele Pflegekinder, die einen Großteil ihres Verdienstes wieder an die Jugendhilfe abgeben müssen, demotiviert und ungerecht behandelt fühlen:

Familie Meier hat zwei Söhne.
Tom wurde im Alter von zwei Jahren adoptiert, hat einen guten Hauptschulabschluss und macht eine Ausbildung zum Mechatroniker.
Mark kam mit sechs Jahren als Pflegesohn in die Familie. Er hat nur mit viel Unterstützung seinen Hauptschulabschluss geschafft. Mark möchte Gärtner werden, die Berufsschule schafft er leider nicht. Nach langem Suchen wird eine kleine Gärtnerei gefunden, in der er Arbeit findet.
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Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche, die zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, in Pflege- oder Adoptivfamilien aufwachsen dürfen. Denn Kinder brauchen Familie!
Werden Sie Mitglied im PFAD Verband, dem Zusammenschluss von Pflege- und Adoptivfamilien, ihren Ortsgruppen und -vereinen und engagierten Fachkräften.

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