Weil ALLE Kinder
unsere Zukunft sind!
Online-Seminar "Bindung und Bindungsförderung"

Wie können positive Bindungsbeziehungen gefördert werden? Diesem wichtigen Thema wird sich unser PFAD Onlineseminar "Bindung und Bindungsförderung" am Freitag, den 29.10.2021 widmen.

Als Referentin konnten wir Prof. Dr. Kerstin Konrad von der Uniklinik Aachen gewinnen.

Der Anmeldeschluss wurde auf den 25.10.2021 verlängert.

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Online-Seminar "Gemeinsame Verantwortung – Pflegeeltern und Vormund"

Henriette Katzenstein, Vorsitzende des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft, wird am 15.10.2021 für unser Online-Seminar "Gemeinsame Verantwortung – Pflegeeltern und Vormund" referieren.

Dabei wird sie interessante Ergebnisse aus einem Kooperations-Workshop von Bundesforum und PFAD vorstellen, die von Pflegeeltern, Vormündern und Careleavern gemeinsam erarbeitet wurden.

Anmeldungen sind möglich bis zum 10.10.2021.

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PFAD Wahlprüfsteine - Antworten der Parteien

Die PFAD Wahlprüfsteine „Pflegefamilien – eine unverzichtbare Ressource für die Jugendhilfe“, die wir an die Bundestags-Kandidatinnen und -Kandidaten gerichtet hatten (wir berichteten), haben wir in verkürzter Form (aufgrund technischer Vorgaben der Parteien) auch den Parteien mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt.

Hier ihre Antworten:

 

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Bundestagswahl 2021: Mehr als 300 Politiker*innen wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinderrechte einsetzen

Über 300 Kandidat*innen für die Bundestagswahl wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinder und ihre Rechte einsetzen und als #KinderrechteChampion in den neuen Bundestag ziehen.

Die Kampagne #KinderrechteChampion wurde von zehn Kinderrechtsorganisationen gestartet, um die Kinderrechte bei der Bundestagswahl auf die Agenda zu setzen und langfristig zu stärken. Die Kampagne geht auch über den Wahltag hinaus: Bundestagskandidat*innen und Abgeordnete des neuen Bundestages können sich der Aktion anschließen, um sich im neu gewählten Bundestag für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. unterstützt die Kampagne.

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9. September: Tag des alkoholgeschädigten Kindes

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit sogenannten Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren. Bei etwa 3.000 dieser Kinder kann das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) diagnostiziert werden.

Viele alkoholgeschädigte Kinder wachsen in Pflegefamilien auf, da sich ihre Eltern nicht adäquat um sie kümmern können. Ihre vorgeburtliche Schädigung kann sehr unterschiedliche Auswirkungen haben, die man manchen Kindern mehr, manchen auch weniger ansieht. Dass der Grad der neuronalen Schädigung von den sichtbaren Anzeichen unabhängig ist, erschwert die so wichtige Diagnosestellung. Diese sollte möglichst früh erfolgen, damit die Kinder nicht überfordert werden und möglichst gut unterstützt werden können.

FAS und FASD sind vermeidbare, aber unheilbare Erkrankungen, die Menschen ein Leben lang einschränken! Deshalb setzt sich PFAD zusammen mit anderen Organisationen für eine Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft ein.

 
PFAD Fachzeitschrift 3/2021: "Gute Passung"

PFAD Vorsitzende Dagmar Trautner im Editorial:

"Der Beginn eines Pflegeverhältnisses, das heißt, die geeignete Familie für ein Pflegekind zu finden, ist eine besonders wichtige Grundlage für die neue Familiengemeinschaft. Unter der Überschrift „Gute Passung“ haben wir Autor*innen gewinnen können, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln dieses Qualitätsmerkmal beschreiben.(...)
Viele gute Anregungen für gelingende, stabile Pflegeverhältnisse. Viele Jugendämter nehmen sich ausreichend Zeit für die Suche nach einer den Bedürfnissen des Kindes entsprechenden Familie, damit keine vorschnelle Unterbringung erfolgt. Bei einer Reihe von Jugendämtern scheitert es bereits am Mangel an verfügbaren Pflegefamilien. Wenn keine Auswahl zur Verfügung steht, sinkt die Messlatte für ein gutes Matching. Oft haben Jugendämter nicht genügend zeitliche Ressourcen, um Anpassungsprozesse in den einzelnen Familien zu beobachten und darauf angemessen zu reagieren. Wir sehen darin Aufgaben, denen bundesweit größere Beachtung entgegengebracht werden muss, um stabile Pflegeverhältnisse auf den Weg zu bringen."

Inhaltsangabe und Editorial dieser Ausgabe
Näheres zur PFAD Fachzeitschrift

 
PFAD Wahlprüfsteine „Pflegefamilien – eine unverzichtbare Ressource für die Jugendhilfe“

Mit einer Liste von vier grundsätzlichen Forderungen haben wir uns an 1.382 Kandidatinnen und Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl gewandt. Manche Kandidat*innen senden uns freundlicherweise eigene ausführliche Stellungnahmen und zeigen, dass sie unsere Forderungen durchgehend unterstützen. Einige informieren uns, dass sie selbst Erfahrungen als Pflegeeltern, Pflegekinder oder Fachkräfte im Jugendamt haben oder Kontakt zu Pflege- und Adoptivfamilien in ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis pflegen. Ein Teil möchte sich auch auf kommunaler bzw. Landesebene für die Belange der Pflegeeltern einsetzen. Zusätzlich zu dieser Direktanfrage bei den Kandidat*innen wenden wir uns mit unseren Wahlprüfsteinen auch direkt an die Parteien.

 
Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik

Im Sommer veröffentlicht das Statistische Bundesamt Wiesbaden regelmäßig die aktuellen Daten zu Adoptionen. Dabei ist als Trend ein Rückgang bzw. eine Stagnation der adoptionsbedürftigen Kinder auf ziemlich niedrigem Niveau erkennbar. Auch die absolute Zahl der Adoptionsbewerber ist rückläufig.

Damit sinkt die Anzahl der zur Auswahl stehenden Bewerber auf einen historischen Tiefstwert von 4 Bewerberpaaren pro Kind. Gleichzeitig steigt die Anzahl von Stiefkindadoptionen auf 65,13 %.

Näheres dazu erklärt unsere Pressemitteilung vom 19.07.2021 "Immer weniger Adoptionen - zur aktuellen Statistik"

 
Einrichtung oder Pflegefamilie – was bedeutet der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetz

Mit dem KJSG wurde erstmals im SGB VIII der Versuch unternommen, eine einheitliche Bestimmung für Einrichtungen zu finden. Damit sollte Leistungserbringung im familiären Rahmen besser strukturiert werden und Pflegefamilien von Einrichtungen der Heimerziehung sowie Kindertagespflege und Kleinsteinrichtungen besser zu unterscheiden sein.  Die PFAD Fachinfo vom 05.07.2021 erklärt, was der Einrichtungsbegriff im Kinder- und Jugend-Stärkungsgesetz bedeutet.

 
Kampagne #Kinderrechte-Champion: PFAD macht mit!

PFAD beteiligt sich an der Kampagne #Kinderrechte-Champion des Netzwerks Kinderrechte!

Um die Kinderrechte bei der Bundestagswahl 2021 auf die Agenda zu setzen, mobilisieren wir Bundestagskandidat*innen dafür #Kinderrechte-Champion zu werden. Die Politiker*innen können sich öffentlich zu den Kinderrechten bekennen und sollen sich für folgendes einsetzen:
1. Beteiligung von Kindern fördern.
2. Investitionen in Bildung stärken.
3. Kinderarmut und Ungleichheit bekämpfen.

Kampagnen-Website: www.kinderrechtechampion.de

 
Kinder- und Jugendstärkungsgesetz modernisiert Jugendhilfe

Wir freuen uns, dass das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz endlich die letzte Hürde genommen hat und der Bundesrat am 07.05.21 zugestimmt hat.
An dieser lange erwarteten und notwendigen Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe wurde insgesamt acht Jahre lang gearbeitet. Die Belange der Pflegekinder waren von Anfang an ein wichtiger, aber auch umstrittener Teil dieser Reform.
PFAD setzte sich die gesamte Zeit über intensiv für notwendige Verbesserungen in der Pflegekinderhilfe ein. Wir brachten uns engagiert ein im Dialogprozess "Mitreden-Mitgestalten" und maßgeblichen Fachgremien. Wir führten zahlreiche Gespräche mit Fachpolitiker*innen der verschiedenen Fraktionen und sehen, dass wir – zusammen mit anderen Fachorganisationen – viel Gutes erreicht haben.

Drei wichtige Neuerungen für Pflegekinder:

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PFAD kritisiert: Vier Euro Rente sind nicht „angemessen“!

Pflegefamilien sind eine wichtige Ressource der Kinder- und Jugendhilfe. Ihr Einsatz für belastete und vorgeschädigte Kinder und Jugendliche eröffnet diesen die Chance, in der Geborgenheit und Verlässlichkeit einer anderen Familie aufwachsen zu können. Der PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. setzt sich dafür ein, dass dieser wertvolle Dienst an unserer Gesellschaft durch einen reellen Beitrag zur Rentenversicherung gesichert und gewürdigt wird. Die meisten Pflegeeltern – überwiegend Pflegemütter – unterbrechen ihre Berufstätigkeit zeitweise und nicht selten auch für lange Zeit zugunsten der Erziehung betreuungsintensiver Kinder. Deshalb ist die Bereitschaft Pflegefamilie zu werden unmittelbar mit der Altersvorsorge der Pflegeeltern verbunden.

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Aktualisierte Broschüre: "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber"

Mit unserer neu aufgelegten Broschüre "Was kann, was darf, was muss? Information für Pflegeeltern und Bewerber" geben wir eine übersichtliche Einführung in die Möglichkeiten, einem Pflegekind auf gewisse Zeit oder auf Dauer ein neues Zuhause zu bieten.

Wir zeigen die verschiedenen Formen der Vollzeitpflege auf, geben einen Überblick über relevante gesetzliche Bestimmungen sowie finanzielle Leistungen und stellen die Aufgaben von Jugendamt und Pflegeeltern vor.

Ziel ist, Pflegeeltern und Bewerber*innen um ein Pflegekind Orientierungshilfe und einen realistischen Einblick in diese verantwortungsvolle Aufgabe zu geben. Sie sollen als informierte und selbstbewusste Partner*innen der Jugendhilfe an der kindgerechten Ausgestaltung des Pflegeverhältnisses mitwirken können.

Das gedruckte Heft kostet 3 Euro zuzüglich Versandkosten. Als pdf kann die Publikation für 2 Euro erworben werden.

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