PFAD Stellungnahmen zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)

Chronik unserer Aktivitäten:

  • 20.06.2017
    Pflegekinder müssen weiter bangen!
    Kommentar zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ am 19.06.2017:
    Mit einer Diskussion um den Verlust von Elternrechten wird aktuell die lang ersehnte Reform im Bereich der Pflegekinderhilfe blockiert.
    Argumente wie: „Der Gesetzentwurf schwäche die Stellung der leiblichen Eltern in einem hohen Maß …“ verkennen, dass erstmalig für die leiblichen Eltern ein Recht auf Beratung gesetzlich fixiert werden soll. Bisher gab es nur eine Empfehlung an die öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Die Elternarbeit, die im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) mit einen Rechtsanspruch versehen werden soll, lehnen die „Fürsprecher“ der Eltern ab. Mit der Behauptung, die Pflegefamilien wollten die leiblichen Eltern aus dem System schmeißen, wird Stimmung gemacht. Dabei waren es die Pflegefamilienverbände, die sich massiv für ein Recht der Eltern auf Beratung eingesetzt haben.
    Manche Stellungnahmen der gestrigen öffentlichen Anhörung lesen sich wie „Rückführung um jeden Preis“. Wohin das führt, haben die Ereignisse in Hamburg gezeigt – man denke nur an Yagmur. Wie kann man dann noch eine Erhöhung der Rückführungsquote fordern? Machen es sich die Behörden wirklich einfacher, wenn Sie das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit achten!?
    Elternrecht heißt in allererster Linie Elternverantwortung! Es sind nur 0,54 % der unter 21-Jährigen (vgl. Monitor Hilfen zur Erziehung 2016: S. 74), die 2014 in einer Pflegefamilie gelebt haben. Von diesen 0,54 % junger Menschen brauchen weniger als ein Zehntel die rechtliche Absicherung im BGB, weil die leiblichen Eltern nicht garantieren können, dass ihrem Kind in ihrem Umfeld kein Leid geschieht.
  • Mai / Juni 2017
    PFAD kontaktiert weiterhin maßgebliche PolitikerInnen und Fachleute, um für den Beibehalt der die Pflegekinderhilfe reformierenden Regelungen im KJSG zu werben.
  • 27.04.2017
    Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und die Agenda-Pflegefamilien schießen sich der Erklärung von PFAD vom 18.04.2017 an. Im Vorfeld der Anhörung des KJSG im Bundestag wenden sich die Pflegefamilienverbände damit an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages: gemeinsame Presseerklärung
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PFAD 2/2017: "Umgänge in besonderen Situationen"

Image"Umgänge in besonderen Situationen" sind das Hauptthema der Ausgabe 2/2017 unserer PFAD Fachzeitschrift.

Einige Inhalte:

  • Irmela Wiemann: Belastung oder Chance? Kontakte von Pflegekindern zu ihrer Herkunftsfamilie
  • Klaus Roggenthin: Kinder inhaftierter Eltern – Vom Verschiebebahnhof aufs Präventionsgleis 
  • Bettina Neumayr: Kinder suchtkranker Eltern – Kooperation mit der Jugendhilfe, Gestaltung von Rückführungen und Umgangskontakten 
  • Ursula Pforr: Umgangssituationen mit geistig behinderten Herkunftseltern
  • Pflegeeltern schildern Umgänge in besonderen Situationen
  • Tagungsbericht: Die Kunst von Menschen, mit FASD zu leben.
  • Matthias Westerholt: Zum Verhältnis von Pflegeversicherung und Jugendhilfe
  • Axel Neb: Einige Tipps und Tricks für Ihre bestehenden Versicherungspolicen
  • PFAD beim 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag 
  • PFAD äußert sich zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG)
  • Zwischenergebnis der PFAD Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern 
  • PFAD in der Presse
  • PFAD wirbt für eine breite Zustimmung zum Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG)
Darüber hinaus bietet das Heft wieder Informationen zu aktuellen Entwicklungen, Neuigkeiten aus der Arbeit des PFAD Verbandes, Rezensionen und Leseranfragen.

nähere Informationen zur PFAD Fachzeitschrift

 
Umfrage zur Alterssicherung von Pflegeeltern

Image PFAD möchte durch eine schriftliche Umfrage unter Vollzeitpflegeeltern einen deutschlandweiten Überblick gewinnen, z. B. über

  • den Grad der Information von Pflegeeltern über die möglichen Zuschüsse zu ihrer Rente,
  • die Höhe der von den Kommunen tatsächlich gewährten Zuschüsse,
  • deren Inanspruchnahme
  • sowie berufliche Nachteile (und damit Rentennachteile) von Pflegeeltern durch ihr Engagement.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre zahlreiche Beteiligung, eine aussagekräftige Datenbasis zu schaffen, um besser für Ihre Interessen eintreten zu können. Bitte senden Sie uns Ihren beantworteten Fragebogen zurück.

zum Fragebogen "Alterssicherung von Pflegeeltern"

 
PFAD Adoptionstag am 14.10. in Augsburg
In diesem Jahr findet der PFAD Adoptionstag am 14.10.2017 in Augsburg statt. Zum Thema „Adoptivkinder in der Pubertät – und später?“ wird Sandra Steinle referieren.
weiter …
 
Runder Tisch formuliert Positionspapier für 2017

ImageMit seinem aktualisierten Positionspapier 2017 wendet sich der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände an Politiker, öffentliche und freie Träger. Die Verbände formulieren ihre gemeinsamen Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Auf dem 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 28.-30.03.2017 in Düsseldorf informiert der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände in Halle 3 an Stand A45 über seine Arbeit und lädt zu einem Workshop zum Thema „Pflegefamilien – eine Chance für Kinder“ (Veranstaltung 4695) am 29.03. von 11.30–12.30 Uhr in Raum 02 (EG) ein.

 

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Antrag auf Einzelmitgliedschaft (pdf)
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Liste der PFAD Landesverbände
Interessenten aus Bundesländern ohne PFAD-Landesverband wenden sich bitte an die

Beratungs- und Informationsstelle des PFAD Bundesverbandes
Sie haben Interesse daran sich mit anderen Pflege- und Adoptivfamilien in Ihrer Nähe zu treffen?

Falls es in Ihrer näheren Umgebung noch keine gibt,
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Wir schulen Multiplikatoren, stellen Materialien zur Verfügung und bieten unsere konkrete Unterstützung an. Lassen Sie sich informieren.

Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen PFAD-Landesverband oder unsere Bundesgeschäftsstelle.
PFAD ist Freier Träger der Jugendhilfe, gemeinnützig und wohltätig. Wir arbeiten größtenteils ehrenamtlich.

Ihre Spende kommt unserer Arbeit im Interesse von Kindern und Jugendlichen zu Gute, die zeitweise oder auf Dauer nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können.
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